Ich bin Domi, 37 Jahre, wurde in Nürnberg geboren und vor knapp zwei Jahren verschlug es mich nach Ansbach. Im Alter von fünf Jahren begann ich mit Fußball – seitdem ist Sport ein elementarer Bestandteil meines Lebens. Ohne ihn hätte mein Leben vermutlich eine ganz andere Richtung eingeschlagen.
Als ich mit 17 zum ersten Mal ein Fitnessstudio betrat, hatte ich das Gefühl, ein Zuhause gefunden zu haben. Die Kameradschaft, sich selbst von einer ganz anderen Seite kennenzulernen und das Gefühl nach dem Training haben mich sofort gepackt. Mit den Jahren lernte ich mehr und mehr dazu, begann andere Sportarten in mein Training zu integrieren und meine eigenen Pläne zu schreiben.
Damals gab es auf YouTube lediglich "Flavio Simonetti" und die gute alte Zeitschrift "FLEX". Wir hatten nicht die Möglichkeit, Trainingspläne einfach zu kaufen, und Fitness-Influencer gab es noch nicht. Man probierte aus, tat sich weh, stand wieder auf – und versuchte es auf eine andere Art und Weise.
Sport ist im Grunde das, worum sich meine Gedanken drehen, und mein Alltag ist darauf ausgerichtet. Alles, was mit körperlicher Anstrengung zu tun hat, reizt mich und bringt mich jeden Tag ein Stück näher an den Menschen, den ich in der Vision von mir selbst sehe.
Vor über zwölf Jahren sagte mein Vater nebenbei zu mir: „Du solltest Trainer werden.“ Damals habe ich nur gelacht – doch dieser Satz blieb hängen. Mit den Jahren reifte eine Idee in meinem Kopf, die ich neun Jahre später begann umzusetzen. Meine Berufung ist es, Menschen dabei zu helfen, sich wohler zu fühlen und ihren Körper als das zu sehen was er ist. Ihr bester Freund der sie ihr ganzes Leben begleitet.
Für mich gibt es nichts Schöneres, als mich selbst an meine Grenzen zu bringen und andere Menschen dazu zu inspirieren, die ersten Schritte zu gehen, ihre eigenen zu entdecken.
Weit weg von KI oder vorgefertigten Plänen sitze ich noch ganz klassisch mit Stift und Papier am Tisch und entwerfe alles selbst. Egal ob es diese Homepage, der Name, das Logo oder die einzelnen Texte sind – bei mir gibt es nichts von der Stange.
Das ist der Anspruch an mich selbst und von diesem rücke ich nicht ab.


SG Quelle Fürth
Wie jeder kleine Junge wollte ich Fußballprofi werden. Mit 15 bestand ich ein Probetraining bei der SG Quelle Fürth. Drei Jahre später wurde mir ein Amateurvertrag beim Schwesterverein SpVgg Greuther Fürth angeboten. Aufgrund privater Umstände musste ich meinen Wohnort jedoch nach Österreich verlegen. Da Fußball dort nicht den gleichen Stellenwert hat wie in Deutschland, suchte ich nach einer Alternative.
Carinthian Lions Klagenfurt
Mit 19 schloss ich mich den Carinthian Lions in Klagenfurt an. In der AFL belegten wir den dritten Platz, schieden in den Playoffs jedoch aus. In meinem ersten Jahr als Wide Receiver wurde ich zum Rookie of the Year gewählt. Nach einer schweren Schulter- und Knieverletzung musste ich meinen Helm jedoch an den Nagel hängen. Als mir der operierende Arzt sagte, dass ich nie wieder ein Gym von innen sehen würde, brach ich meine Reha ab – und schrieb mein eigenes Rehaprogramm.


Personenschutz
12 Monate nach meiner Schulteroperation beendete ich meine Personenschutzausbildung als Zweitbester des Trupps. Die Schwerpunkte lagen im Personenschutz und in der operativen Taktik, im Nahkampftraining, der Bedrohungsanalyse, der kommunikativen Intervention, im Notwehrrecht, im Fahrtraining und in taktischen Bewegungsmustern, der Einsatzpsychologie und mentalen Belastbarkeit sowie in der taktischen Ersten Hilfe und medizinischen Sofortmaßnahmen im Einsatz.
Kampfsport
Durch den Personenschutz kam ich mit Kampfsport in Kontakt. Nach mehreren Probetrainings in verschiedenen Kampfkünsten entschied ich mich für MMA und progressiven Streetfight. Nach acht Jahren verlangte das Privatleben jedoch nach mehr Zeit, und der Kampfsport musste weichen. Nach einem kurzen Abstecher in den Fightclub Olympus in Ansbach musste ich wegen Zeitgründen jedoch passen. Arthur, Mehdi – danke für alles.


Fitness- & Athletiktrainer
Nach 17 Jahren Fitness und Bodybuilding beschloss ich, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Nach einem Sturz auf das AC-Gelenk der bereits operierten Schulter folgten zwei weitere Operationen. In dieser Zeit entschied ich mich, meine Leidenschaft weiter zu verfolgen, und bestand von Dezember 2022 bis Januar 2023 die drei relevanten Trainerlizenzen A-, B- und C. Danach arbeitete ich in mehreren Fitnessstudios und betreute auf selbständiger Basis Sportler im Alter von 12 bis 68 Jahren. Meine Leidenschaft ist es, Menschen dabei zu helfen, gesünder zu werden und bis ins hohe Alter fit zu bleiben.

